Wer bei dem Bonner Unternehmen Studien Kontakt Reisen (SKR) eine Reise nach Südafrika bucht, erwartet etwas.
Er erwartet etwas mehr als den üblichen Besuch der bekannten Höhepunkte - und das heißt: mehr als das Muß-K&K Krügerpark und Kapstadt.
Er erwartet einen tieferen Einblick in die Lebenswirklichkeit des Landes und echte Begegnung mit seinen Menschen.
Und er erwartet eine touristische Herangehensweise, die ihn guten Gewissens reisen läßt in dieses Land, in dem viele Menschen immer noch in Armut leben und in dem, besonders in den ländlichen Gegenden, nach wie vor große soziale und gesundheitliche Probleme herrschen.
Und so war es eine glückliche Fügung, als Paul Girardin 1999 im SKR-Büro in Bonn auftauchte mit einem Reisekonzept im Gepäck, das sich perfekt einfügte in die Ideen und Leitlinien des Hauses:
Off-Mainstream, kleine, individuell betreute Gruppen, authentischer Kontakt zu den einheimischen Menschen, intensive kulturelle Begegnung und sanfter Tourismus im Sinne von Integration und Förderung der einheimischen Partner.
Trotzdem war es schon mutig, eine Reise zu vermarkten, deren größter Teil in einer ländlichen Region Südafrikas spielten, die völlig unbekannt war, wenn auch von großer Ursprünglichkeit und reich an lebendiger Tradition: in Limpopo.
Als also im Jahr 2000 die zweiwöchige Tour "Gesichter Südafrikas" zum ersten Mal in den Katalog aufgenommen wurde, waren sich ihre Schöpfer zunächst durchaus auch nicht sicher, wieviel Akzeptanz eine so ganz anders gewichtete Reise nach Südafrika finden würde.
Heute, 5 Jahre später, zeigt nicht nur die gute Annahme der Tour, zeigt auch das herzliche, von tiefer Berührung durchdrungene Feedback der Reiseteilnehmer, und nicht zuletzt das Ausmaß der sozialen Verbesserungen vorort durch persönliche Patenschaften und Spenden der Besucher, daß sich das Wagnis gelohnt hat - sowohl für die Gäste, die einen ganz besonderen Urlaub verlebt haben, als auch für die betroffene Region im Sinne eines Tourismus mit sozialer Verantwortung.
Schwerpunkt und Besonderheit dieser abwechslungsreichen 2-Wochen-Tour liegen ganz sicher in der kulturellen und menschlichen Begegnung. So verbringen die Gäste ein Drittel ihrer Reisezeit in nur einer Region, rund um das Dorf Elim im hohen Norden des Landes, tauchen dort aber umso tiefer ein in die noch erhaltenen Traditionen, vermittelt durch die Menschen selber.
So führt beispielsweise im Kulturdorf von Luvhola die junge Venda-Projektleiterin Mpatheleni Makaulule die Besucher heran an das Alltagsleben in ihrer Kultur, vermittelt ihnen u.a. die Stellung der Frau gestern und heute und beschenkt ihre Gäste mit einem traditionellen Festabend mit Trommeln und Tanz.
Darüberhinaus sind die Reisenden unterwegs in verschiedenen Dörfern, besuchen eine traditionelle Sonntags-Messe, lernen Künstler und Handwerkskooperativen verschiedenster Art kennen, Kindergärten, Jugendzentren und die Kinderklinik.
Entscheidend bei alledem ist das zu Grunde liegende Selbstverständnis der Einheimischen als Gastgeber und stolze Vermittler ihrer Kultur - und dadurch daß die SKR-Reisenden fast die einzigen Ausländer sind, die die Gegend überhaupt besuchen (und das in kleinen Gruppen), werden sie nicht als Touristen wahr- und aufgenommen, sondern als Gäste.
Das ist es, was diese Reise für die Besucher zu etwas so Besonderem macht und nicht selten zu andauernden freundschaftlichen Beziehungen und Patenschaften über die Grenzen hinweg geführt hat.
Dank der Partnerschaft mit SKR, die diesen kleinen Teil der Welt über proffessionelle Vermarktung der "Gesichter Südafrikas"in Deutschland vielen interessierten Reisenden zugänglich gemacht hat, ist Kuvona heute eine wichtige Institution zur Förderung der Menschen in einem sehr armen Gebiet Südafrikas, in dem die Aidsrate derzeit bei 36%, die Arbeitslosenquote bei 45% liegt.
Es sind die Gäste aus Deutschland, die hier einen Unterschied machen.
Für weitere Informationen zur Reise "Gesichter Südafrikas" oder zu den anderen beiden Reisen in Partnerschaft mit SKR - "Naturwunder Namibias" und "Gospelerfahrung mit Ya'beppo in Südafrika" - sehen Sie bitte die die SKR-Homepage ein.
Seitenanfang ![]() |